Freitag, 30. Dezember 2011

Weltsichten 2011

Zum Jahreswechsel rechnet jeder ganz persönlich mit dem Jahr ab. In der heutigen, schnelllebigen Zeit beachten wir kaum die Erfolge und Glücksmomente. Dafür stellen wir die negativen Ereignisse in den Fokus unserer Abrechnung. Genau diese sind es, die in den Gedanken bleiben. Ein schmerzhafter Zahnarztbesuch bleibt nun mal länger haften als ein Schmerzfreier. Desto mehr ist es wichtig, sich noch einmal die positiven Dinge vor Augen zu halten. Auch wenn es wenige waren, sie sind es, an die wir denken sollten um freudig ins neue Jahr zu starten. 
Meine Abrechnung für das Jahr: ich habe eine lange Zeit an den negativen Dingen festgehalten, habe vieles falsch gemacht und Dinge gesagt oder getan, die ich nicht hätte sagen oder tun sollen. Aber ich sage, ich bereue nichts! Ich bereue es nicht zu emotional zu sein, ich bereue keine Träne, kein Lachen, kein Gespräch. Ich bin froh über jedes Gespräch, dass ich führte und über manch ehrliches Wort. Ich bin froh neue Freunde gefunden zu haben, die mir so viel geben, dass mein Leben nicht lang genug ist um dieses zurück zu geben. Manch einer ist auf der Strecke geblieben, sei es gewollt oder nicht. Was ich getan habe, das habe ich getan, weil ich es so wollte! Weil das ICH bin. Und, ich stelle fest, ich bin gut so, wie ich bin! Wer das nicht hinnehmen kann, der hat halt mal Pech. Denn ich bin mir sicher, dass ich eine Person bin, für die es sich lohnt sie zu kennen oder als Freund zu haben. 
Und so hoffe ich in ein gutes neues Jahr zu starten. Auch da wird es Höhepunkte und Tiefschläge geben. Ich wünsche mir von ganzem Herzen diesen gut gegenüber stehen zu können. Auf ein gutes 2012!

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Der normale Weihnachts - "wahnsinn"

Irgendwie ist es jedes Jahr das gleiche Prozedere. Im Dezember fangen alle an, als würde ihr Leben davon abhägen, die passenden Geschenke für die Familie zu besorgen, das Essen zu planen und jedes Wochenende Massen an Lebensmitteln zu kaufen. Mancheiner scheint Angst zu haben über die Feiertage zu verhungern. Doch, ist das wirklich der Sinn dieses Feiertages? Ein Anderer besinnt sich auf die Traditionen, geht in die Kirche, obwohl er es das ganze Jahr nicht macht. Oder aber die Geschenke werden auf Minimum reduziert, weil ja der Tag an sich im Vordergrund steht. Verschiedene Varianten eines so besinnlichen Feiertages. Es bleibt aber doch alles beim Alten, beim normalen Weihnachtshorror. Die Frage, wann welche Familienangehörigen besucht werden. Wer welches Essen macht, kommt ein Weihnachtmann oder nicht. Dann ist die eine Hälfte beleidigt, weil sie zu spät bedacht wurden, die Andere ist sauer, weil man so früh geht und alles in Allem kann man es niemandem Recht machen. Zu guter Schluss beschleißt man, dass nächstes Jahr alles anders läuft, bessere Planung, frühere Absprachen. Doch insgeheim weiss man, dass sich nichts ändern wird. Und dennoch, es zählt dazu. Was wäre der Weihnachtsstress ohne diesen Wahnsinn? Und so freuen wir uns bereits auf die kommenden Weihnachtsfeste. Frohe Weihnachten euch!

Montag, 19. Dezember 2011

Die Fähigkeit zu Träumen

Wer kennt das nicht. Du erlebst etwas, was du lange vemisst hast. Ein Gespräch, eine Umarmung, ein Duft. Du weisst nicht mal, wann du das letzte Mal so gefühlt hast. Dann sprudelst du über. Du erzählst, wie es dir in der letzten Zeit ergangen ist. All die schönen Dinge, die Erlebnisse, die Tiefschläge. Alles wird ausnahmslos aufgenommen, Fragen gestellt und Tipps gegeben. In diesem Moment ist alles so, wie du es kennst, wie du es so oft erlebtest, wie du es liebtest. Dein Herz bekommt ein Stück zurück, was fehlte. Alles, wirklich alles ist perfekt! Doch dann schließt du für einen Moment die Augen, öffnest sie und bist zurück in der Welt, in der genau dieses Gefühl fehlt. In der Welt, in der du vermisst und traurig bist da du all die wichtigen Sachen nicht mehr teilen kannst wie du es gern möchtest. In diesem Moment schaue ich zum Himmel und weiss, dass ich etwas erleben kann was mir gut tut, was mir Kraft gibt, wenn ich nur die Fähigkeit behalte zu TRÄUMEN. Diese Fähigkeit ist das beste Geschenk das wir haben und wir sollten es bewahren.

Manchmal kann ein Bild ein Leben sein